Berta Hoffmann
* 1916
HIER WOHNTE
BERTA HOFFMANN
JG. 1916
AUSGEWIESEN 1938
ZBASZYN/POLEN
ERMORDET
Husumer Straße 16
Weitere Stolpersteine in Husumer Straße 16: Henriette Asten | Emil Abraham Asten | Minna Dessau | Berta Hoffmann | Dr. Samuel Dessau | Olga Hertz |
Minna Dessau, geb. Hilsheim, geb. 11.9.1873 in Hamburg, am 20.7.1943 von Westerbork/Niederlande nach Sobibór deportiert
Berta Hoffmann, geb. 11. 2.1916 in Altona, 1938 über Zbaszyn/Polen abgeschoben
Minna Dessau, geb. Hilsheim, geb. 11.9.1873 in Hamburg, am 20.7.1943 von Westerbork/Niederlande nach Sobibór deportiert
Olga Hertz, geb. 30.4.1880 in Hamburg, am 25.10.1941 nach Lodz deportiert, dort gestorben am 5.4.1942
Husumer Straße 16
Berta Hoffmann, geb. 11. 2.1916 in Altona, 1938 über Zbaszyn/Polen abgeschoben
Husumer Straße 16
Berta Hoffmann hatte gerade begonnen, als Hausangestellte bei der Familie Salomon in der Husumer Straße 16 in Hamburg-Eppendorf zu arbeiten, wo sie auch wohnte. Seit dem 12. Januar 1937 war sie als Mitglied in der Jüdischen Gemeinde Hamburgs registriert. Ihr Berufsleben währte nur kurz: 1938 gehörte sie zu jenen 15000 polnischen Jüdinnen und Juden, die von den Nationalsozialisten aus Deutschland nach Zbaszyn verschleppt wurden. Die Einreise nach Polen wurde ihnen jedoch zunächst nicht gestattet, sodass sie wochenlang am Grenzübergang Zbaszyn kampieren mussten. Aus Verzweiflung über diese Situation, die auch seine Eltern durchlebten, erschoss später Herschel Grynszpan den deutschen Botschaftsmitarbeiter in Paris, Ernst vom Rath. Berta Hoffmann wurde an einen unbekannten Ort deportiert und vermutlich ermordet.