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Ida Koppel
* 1873

HIER WOHNTE
IDA KOPPEL
GEB. JOSEPHS
JG. 1873
DEPORTIERT 1941
LODZ
ERMORDET 9.7.1942

Isestraße 79

Weitere Stolpersteine in Isestraße 79: Gerda Kuppermann | Caesar Laski | Nelly Kuppermann | Henriette Kuppermann | Ida Koppel | Minna Hirsch | Ilse Hirsch | Ernestine Hirsch | Ephraim Hirsch | Charlotte Hecht |

Henriette Kuppermann, geb. Goldberger, geb. 6.8.1890 in Wola, am 25.10.1941 deportiert nach Lodz, am 28.6.1944 weiter deportiert
Caesar Laski, geb. 2.11.1871 in Hamburg, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz, weitertransportiert am 10.5.1942 nach Chelmno, dort ermordet
Henriette Kuppermann, geb. Goldberger, geb. 6.8.1890 in Wola, am 25.10.1941 deportiert nach Lodz, am 28.6.1944 weiter deportiert
Henriette Kuppermann, geb. Goldberger, geb. 6.8.1890 in Wola, am 25.10.1941 deportiert nach Lodz, am 28.6.1944 weiter deportiert
Ida Koppel, geb. Josephs, geb. 28.2.1873 in Neustadt, am 25.10.1941 deportiert nach Lodz, ermordet am 9.7.1942
Ephraim Hirsch, geb. 7.7.1883 in Lübeck, am 25.10.1941 deportiert nach Lodz
Ephraim Hirsch, geb. 7.7.1883 in Lübeck, am 25.10.1941 deportiert nach Lodz
Ephraim Hirsch, geb. 7.7.1883 in Lübeck, am 25.10.1941 deportiert nach Lodz
Ephraim Hirsch, geb. 7.7.1883 in Lübeck, am 25.10.1941 deportiert nach Lodz
Bertha Hecht, geb. 28.8.1895 in Altona, ermordet am 23.9.1940 in der „Landes-Pflegeanstalt“ Brandenburg an der Havel

Ida Koppel, geb. Josephs, geb. 28.2.1873 in Neustadt, am 25.10.1941 deportiert nach Lodz, ermordet am 9.7.1942

Über Ida Koppel wissen wir außer ihren Lebensdaten fast nichts. Ihre Tochter erwähnt in der Wiedergutmachungsakte nur: „Meine Mutter hat nicht gearbeitet. Wir lebten von ihrem Geld.“

Ida Koppel war seit 1918 verwitwet. Sie konnte mit ihrer 1913 geborenen Tochter Martha von den Zinsen ihres ererbten Vermögens leben. Die Tochter, die sich später Florence Cappel nannte, wanderte 1938 über den Nahen Osten in die USA aus.

Ida Koppel musste in Lodz noch fast ein dreiviertel Jahr die mörderischen Lebensbedingungen ertragen, bevor sie am 9. Juli 1942 zu Tode kam.

Nach dem Krieg suchte ihr Bruder Edward mit einer Anzeige in der Emigrantenzeitung „Aufbau“ nach ihr und drei anderen Geschwistern.

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