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Sabine Levy
* 1876

HIER WOHNTE
SABINE LEVY
JG. 1876
DEPORTIERT 1942
AUSCHWITZ
ERMORDET

Isestraße 21

Weitere Stolpersteine in Isestraße 21: Sabine Levy | Mary Stern | Vilma Lore Sohn | Martha Sohn | Carl Richard Sohn | Julia Weber | Julchen Tobias | Elsa Sprei | Recha Lübke | Magda Levy |

Sabine Levy, geb. 18.10.1876 in Hamburg, am 11.7.1942 deportiert nach Auschwitz
Mary Stern, geb. Reichenbach, geb. 2.2.1867 in Hamburg, am 15. Juli 1942 deportiert nach Theresienstadt, am 21.9.1942 weiter deportiert nach Treblinka
Carl Richard Sohn, geb. am 23.11.1869 in Mannheim, am 15.7.1942 deportiert nach Theresienstadt, dort am 20.12.1942 gestorben
Carl Richard Sohn, geb. am 23.11.1869 in Mannheim, am 15.7.1942 deportiert nach Theresienstadt, dort am 20.12.1942 gestorben
Carl Richard Sohn, geb. am 23.11.1869 in Mannheim, am 15.7.1942 deportiert nach Theresienstadt, dort am 20.12.1942 gestorben
Julia Weber, geb. Gutmann, geboren am 9.9.1865, deportiert am 15.7.1942 nach Theresienstadt, am 21.9.1942 weiterdeportiert nach Treblinka und dort ermordet
Julchen Tobias, geb. 1.5.1863 in Altona, deportiert am 15.7.1942 nach Theresienstadt
Elsa Sprei, geb. am 11.11.1900 in Nowy Wisnicz in Polen, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz
Recha Lübke, geb. 6.3.1880, am 19.7.1942 deportiert nach Theresienstadt, am 9.10.1944 weiter deportiert nach Auschwitz und dort ermordet
Magda Levy, geb. am 18.8.1879 in Glückstadt, deportiert am 6.12.1941 nach Riga

Sabine Levy, geb. 18.10.1876 in Hamburg, am 11.7.1942 deportiert nach Auschwitz

Sabine Levys Eltern hießen Benjamin Samuel und Friederike Levy, geborene Rothstein. Sabine Levys Kultussteuerkarteikarte weist „Lehrerin“ als ihren Beruf aus. Da es nach 1933 keinen eindeutigen Einschnitt in der Höhe ihrer ohnehin geringen Steuerzahlungen gibt, kann man vermuten, dass sie nicht an einer staatlichen Schule beschäftigt war und – wie andere jüdische Lehrkräfte – im Rahmen des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ entlassen wurde.

Seit 1925 zog sie viermal innerhalb von Hamburg um. Zuletzt wohnte sie bei Familie Anker. Offensichtlich versuchte sie 1939 vergeblich auszuwandern.

Im Dezember 1941 stand ihr Name auf der Deportationsliste für den Transport nach Riga, wurde aber im letzten Moment gestrichen. Sabine Levy musste jedoch aus der Isestraße in das „Judenhaus“ Bundesstraße 43 ziehen. Von dort wurde sie direkt nach Auschwitz deportiert und gilt als verschollen.

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