Selly Gottlieb
* 1886
HIER WOHNTE
SELLY GOTTLIEB
JG. 1886
DEPORTIERT 1941
LODZ
ERMORDET
CHELMNO
Isestraße 61
Weitere Stolpersteine in Isestraße 61: Wanda Dugowski | Moritz Dugowski | Ida Dugowski | Hermann Dugowski | Henriette Dugowski | Emma Dugowski | Rosalie Benjamin | Minna Benjamin | Michael Pielen | Heinrich Ilse |
Henriette Dugowski, geb. 29.4.1867 in Eydkuhnen, am 15.7.1942 deportiert nach Theresienstadt, am 21.9.1942 weiter deportiert nach Treblinka, dort ermordet
Henriette Dugowski, geb. 29.4.1867 in Eydkuhnen, am 15.7.1942 deportiert nach Theresienstadt, am 21.9.1942 weiter deportiert nach Treblinka, dort ermordet
Henriette Dugowski, geb. 29.4.1867 in Eydkuhnen, am 15.7.1942 deportiert nach Theresienstadt, am 21.9.1942 weiter deportiert nach Treblinka, dort ermordet
Henriette Dugowski, geb. 29.4.1867 in Eydkuhnen, am 15.7.1942 deportiert nach Theresienstadt, am 21.9.1942 weiter deportiert nach Treblinka, dort ermordet
Henriette Dugowski, geb. 29.4.1867 in Eydkuhnen, am 15.7.1942 deportiert nach Theresienstadt, am 21.9.1942 weiter deportiert nach Treblinka, dort ermordet
Henriette Dugowski, geb. 29.4.1867 in Eydkuhnen, am 15.7.1942 deportiert nach Theresienstadt, am 21.9.1942 weiter deportiert nach Treblinka, dort ermordet
Minna Benjamin, geb. 9.2.1871 in Hamburg, 15.7.1942 deportiert nach Theresienstadt, 21.9.1942 weiterdeportiert nach Treblinka
Minna Benjamin, geb. 9.2.1871 in Hamburg, 15.7.1942 deportiert nach Theresienstadt, 21.9.1942 weiterdeportiert nach Treblinka
Michael Pielen, geb. 29.5.1893, inhaftiert 1927, 1937, 1939, 1940, gestorben 11.7.1942 KZ Ravensbrück
Heinrich Ilse, geb. 23.3.1907, inhaftiert 1936, 1939, gestorben 24.1.1941 KZ Sachsenhausen
Isestraße 61
Selly Gottlieb, geb. 12.1.1886 in Hamburg, am 25.10.1941 deportiert nach Lodz, im Mai 1942 in Chelmno ermordet
Selly (Zelly) Gottlieb war die Tochter von Herrmann Gottlieb und seiner Frau Flora, geborene Selig. Sie war nicht verheiratet und verdiente ihren Lebensunterhalt als kaufmännische Angestellte. Sie arbeitete bis unmittelbar vor ihrer Deportation bei der Firma Bluhm & Plate in der Parkallee. Trotz ihrer offenbar gesicherten wirtschaftlichen Verhältnisse zog sie mehrere Male um, im Oktober 1937 wird zum ersten Mal ein Untermietsverhältnis erwähnt, bei Hahn in der Isestraße 82. Zuletzt muss sie bei Familie Baer in der Isestraße 61 gewohnt haben. Diese Adresse ist in der Deportationsliste angegeben, war aber in der Kultussteuerkartei nicht verzeichnet. Selly Gottlieb musste Hamburg schon zwei Wochen vor ihren Vermietern verlassen.
In Lodz hatte sie sieben Monate später noch einmal einen Deportationszug zu besteigen: In Chelmno wurde sie ermordet.