Engagement in der Stolperstein-Initiative
Die Stolpersteine in Hamburg entstehen durch das Engagement vieler unterschiedlicher Menschen aus allen Stadtteilen, Altersstufen, Berufsgruppen und familiären Hintergründen.
Seit 2002 recherchieren ehrenamtliche Forscher*innen die Lebenswege von Menschen, die während des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Sie suchen in Archiven, werten historische Dokumente aus und tragen Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammen. So werden aus Namen auf Stolpersteinen wieder Lebensgeschichten.
Auch darüber hinaus gibt es viele Möglichkeiten, sich zu beteiligen. Menschen übernehmen Patenschaften, begleiten Verlegungen und andere Veranstaltungen oder bringen sich in der Vermittlung und Bildungsarbeit ein. Auch die Betreuung von Angehöriger der Verfolgten und anderer Interessierter gehört zu den Tätigkeiten der Stolperstein-Initiative Hamburg.
Engagement in der Stolperstein-Initiative bedeutet, sich mit den Lebensgeschichten der Verfolgten auseinanderzusetzen und dazu beizutragen, dass diese Geschichten in Hamburg sichtbar bleiben.
Sie möchten sich engagieren?
Ob Sie bereits Erfahrung in der Recherche haben oder sich zum ersten Mal mit einem Stolperstein beschäftigen: Jede Unterstützung und jedes Interesse ist willkommen. Die Initiative trifft sich an jedem zweiten Montag im Monat um 17.00 Uhr zum Plenum.
Mit diesem Formular können Sie Kontakt zur Initiative aufnehmen.