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Bertha Lobatz
* 1851

HIER WOHNTE
BERTHA LOBATZ
GEB. SCHÜLER
JG. 1851
DEPORTIERT 1942
TOT 30.10.1942

Hammer Landstraße 59 (Aufgang Krugtwiete)

Weitere Stolpersteine in Hammer Landstraße 59 (Aufgang Krugtwiete): Julius Sachs | Gertrud Sachs | Dr. Max Rosenbaum | Dr. Else Emma Rosenbaum | Marianne Rendsburg | Ida Mendel | Max Mendel | Bertha Lobatz |

Gertrud Sachs, geb. Rosenbaum, geb. 16.10.1914, deportiert am 11.7.1942 nach Auschwitz
Gertrud Sachs, geb. Rosenbaum, geb. 16.10.1914, deportiert am 11.7.1942 nach Auschwitz
Else Emma Rosenbaum, Dr. med, geb. Philip, geb. 12.3.1879, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz
Else Emma Rosenbaum, Dr. med, geb. Philip, geb. 12.3.1879, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz
Marianne Rendsburg, geb. Rosenbaum, geb. 24.5.1920, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz, Todesdatum 9.1.1945 KZ Stutthof
Ida Mendel, geb. Lobatz, geb. 3.8.1880, deportiert am 19.7.1942 nach Theresienstadt, Todesdatum dort 18.6.1943
Ida Mendel, geb. Lobatz, geb. 3.8.1880, deportiert am 19.7.1942 nach Theresienstadt, Todesdatum dort 18.6.1943
Bertha Lobatz, geb. Schüler, geb. 15.7.1851, deportiert am 19.7.1942 nach Theresienstadt

Hamburg Bezirke

Hammer Landstraße 59 (Aufgang Krugtwiete)

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Bertha Lobatz, geb. Schüler, geb. 15.7.1851, deportiert am 19.7.1942 nach Theresienstadt
Todesdatum dort 30.10.1942

Bertha Lobatz war am 15.7.1851 in Ziebingen bei Frankfurt/O. als Bertha Schüler zur Welt gekommen. Ihr Mann Gustav starb schon 1890 und hinterließ seine Witwe mit sieben Kindern, zwei Söhnen und fünf Töchtern: Alfred, geb. 13.11.1873; Meta, geb. 4.5.1875; Frieda, geb. 5.6.1877, verh. Sternheim; Anna, geb. 11.11.1878, verh. Mendel; Ida, geb. 3.8.1880, verh. Mendel, gesch. Wetterhahn; Elise = Lieschen, geb. 18.11.1881, verh. Tuch; Walter, geb. 16.3.1883.

Die vier oben mit ihren Ehenamen angeführten Töchter spielten in Bertha Lobatz’ Leben in Hamburg-Hamm eine große Rolle. Für sie und ihre Familien war Bertha Lobatz der „Knotenpunkt“, wie ihr Urenkel Ulrich Bauche in seinem Aufsatz über die Großfamilie Lobatz-Tuch-Mendel-Sternheim schreibt.

Sie führte bis 1936 ihren eigenen Haushalt und zog dann in die Hammer Landstraße 59 zu ihrem Schwiegersohn Max Mendel, dessen Frau Anna verstorben war. Gemeinsam mit ihm und ihrer Tochter Ida, inzwischen mit Max Mendel verheiratet, zog sie 1941 zwangsweise in die Breite Straße 46 in Altona, ein „Judenhaus“. Von dort wurden sie gemeinsam am 19. Juli 1942 in das Getto Theresienstadt deportiert. Bertha Lobatz war 91 Jahre alt, als sie am 30. Oktober 1942 um 18.30 Uhr an „Enteritis“ starb.

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