Herbert Cohn
* 1904
HIER WOHNTE
HERBERT COHN
JG. 1904
DEPORTIERT 1941
MINSK
???
Isestraße 67
Weitere Stolpersteine in Isestraße 67: Edwin Ballin | Henriette Ballin | Denny Windmüller | Mathel Windmüller | Amalie Salomon | Hugo Horwitz | Gertrud Horwitz | Elisabeth Hoffmann | Dr. Richard Hoffmann | Alfred Felsenthal |
Mathel Windmüller, geb. Cohn, geb. 28.9.1908 in Wien, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz
Mathel Windmüller, geb. Cohn, geb. 28.9.1908 in Wien, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz
Amalie Salomon, geb. Schönbach, geb. 1.3.1887 in Holzminden, am 6.12.1941 deportiert nach Riga
Gertrud Horwitz, geb. Felbel, geb. 25.8.1876 in Hamburg, deportiert am 8.11.1941 nach Minsk
Gertrud Horwitz, geb. Felbel, geb. 25.8.1876 in Hamburg, deportiert am 8.11.1941 nach Minsk
Elisabeth Hoffmann, geb. Danziger, verw. Haase, geb. 16.6.1886 in Köln; am 25.10.1942 deportiert nach Lodz, dort am 26.4.1944 umgekommen
Elisabeth Hoffmann, geb. Danziger, verw. Haase, geb. 16.6.1886 in Köln; am 25.10.1942 deportiert nach Lodz, dort am 26.4.1944 umgekommen
Helene Felsenthal, geb. Bauer, geb. 20.8.1883 in Hamburg, am 18.11.1941 deportiert nach Minsk
Isestraße 67
Kaethe Cohn, geb. Lisser, geb. 19.12.1907 in Hamburg, am 8.11.1941 deportiert nach Minsk
Herbert Cohn, geb. 23.1.1904 in Hamburg, am 8.11.1941 deportiert nach Minsk
Kaethe und Herbert Cohn waren gerade ein Jahr verheiratet, als sie deportiert wurden. Ihr Todesdatum ist nicht bekannt. Sie wohnten in der Isestraße zur Untermiete bei Amalie Salomon. Kaethe Cohn war Musiklehrerin, ihr Mann arbeitete als Handlungsgehilfe, zeitweilig war er nach 1938 arbeitslos oder hatte nur sehr geringe Einkünfte. Aus ihren Akten bei der Oberfinanzdirektion geht hervor, dass Kaethe und Herbert Cohn 1939 den vergeblichen Versuch unternahmen, nach Shanghai auszuwandern.
Mit dem Deportationsbefehl nach Minsk verliert sich ihre Spur.
Kaethe Cohns Mutter, Henriette Lisser, wurde am 15. Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert, dort starb sie, 73-jährig, am 3. November 1942.