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Hugo Frank
* 1878

HIER WOHNTE
HUGO FRANK
JG. 1878
DEPORTIERT 1941
LODZ
WEITERDEPORTIERT
???

Grindelallee 138

Weitere Stolpersteine in Grindelallee 138: Edgar Rosenbaum | Rieckchen Weil | Selma Pincus | Ernst Hauptmann | Bertha Hauptmann | Hugo Frank |

Siegmund Rosenbaum, geb. am 21.6.1885 in Hamburg, Flucht nach Belgien, 1940 über die Internierungslager Saint-Cyprien, Gurs, Récébédou und Drancy (alle Frankreich) am 12.8.1942 nach Auschwitz deportiert, ermordet
Selma Pincus, geb. am 31.12.1892 in Mölln, deportiert am 25. Oktober 1941 in das Getto Litzmannstadt (Lodz)
Selma Pincus, geb. am 31.12.1892 in Mölln, deportiert am 25. Oktober 1941 in das Getto Litzmannstadt (Lodz)
Bertha Hauptmann, geb. Neumark, geb. am 20.6.1883 in Hamburg, deportiert am 8.11.1941 nach Minsk, ermordet
Bertha Hauptmann, geb. Neumark, geb. am 20.6.1883 in Hamburg, deportiert am 8.11.1941 nach Minsk, ermordet
Hugo Frank, geb. am 23.5.1878 in Recklinghausen, am 25.10.1941 nach Litzmannstadt/Lodz deportiert, ermordet

Hugo Frank, geb. am 23.5.1878 in Recklinghausen, am 25.10.1941 nach Litzmannstadt/Lodz deportiert, ermordet

Grindelallee 138

Hugo Franks Eltern waren der Kupferschmiedegesell Moritz Frank, geboren am 3. Januar 1857 im damaligen Reimlich bei Neutitschein (Österreich-Ungarn), heute Rybi in Mähren (Tschechien), und dessen Frau Hulda, geborene Cos(s)mann. Die Familie siedelte nach Recklinghausen über und zog im Juni 1895 weiter nach Dortmund in die Adlerstraße. Über Hugo Franks Leben – seine Schulzeit, ob er eine Ausbildung absolvierte und wo er arbeitete – wissen wir nichts. Erst im August 1939 finden sich wieder Spuren von ihm, als er von Essen nach Hamburg zog. Dort lebte er in der Sulzfelder Straße 30, später zur Untermiete in der Grindelallee 138 bei Pineus. Er war nicht verheiratet und hatte keine Kinder. Auf seiner Kultussteuerkarte der Hamburger Jüdischen Gemeinde wurde er als „g’gläubig“ (gottgläubig) geführt – seit dem Erlass vom 26. November 1936 eine Bezeichnung der Nationalsozialisten für all jene, die aus einer Religionsgemeinschaft ausgetreten, aber nicht glaubenslos waren. Am 25. Oktober 1941 wurde Hugo Frank in das Getto Litzmannstadt/Lodz deportiert und kam dort um.

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