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Leo Bandmann
* 1900

HIER WOHNTE
LEO BANDMANN
JG. 1900
DEPORTIERT 1941
ERMORDET IN
LODZ

Simon-von-Utrecht-Straße 66

Weitere Stolpersteine in Simon-von-Utrecht-Straße 66: Margot Finkels | Kurt Finkels | Leo Bandmann | Herbert Bandmann | Alice Bandmann | Alfred Böddicker |

Kurt Tobias Finkels, geb. 1.7.1909 in Altona, deportiert am 8.11.1941 nach Minsk
Kurt Tobias Finkels, geb. 1.7.1909 in Altona, deportiert am 8.11.1941 nach Minsk
Alice Bandmann, geb. 16.9.1880 in Hamburg, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz, Todesdatum unbekannt
Alice Bandmann, geb. 16.9.1880 in Hamburg, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz, Todesdatum unbekannt
Alice Bandmann, geb. 16.9.1880 in Hamburg, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz, Todesdatum unbekannt
Alfred „Fred“ Paul Böddicker, geb. 18.1.1886, inhaftiert 1936 und 1939, gestorben am 13.8.1942 im KZ Sachsenhausen

Hamburg Bezirke

Simon-von-Utrecht-Straße 66

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Alice Bandmann, geb. 16.9.1880 in Hamburg, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz, Todesdatum unbekannt
Herbert Bandmann, geb. 11.9.1888 in Hamburg, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz, dort gestorben am 30.3.1942
Leo Bandmann, geb. 12.5.1900 in Hamburg, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz, Todesdatum unbekannt

Simon-von-Utrecht-Straße 66 (Eckernförderstraße 66)

Gottschalk Bandmann, 1849 geboren, betrieb am Neuen Steinweg 86 in der Neustadt ein Wäschegeschäft und hatte fünf Kinder. Seine erste Ehefrau Rosa, geb. Friedberg, brachte 1880 die Tochter Alice zur Welt. Diese arbeitete später als Verkäuferin im Geschäft ihres Vaters. 1888 wurde Herbert als Sohn der zweiten Ehefrau Regina, geb. Herz, geboren. Er war als Handelsvertreter tätig.

In den Jahren 1890 und 1892 kamen die Söhne Paul und Richard hinzu. Sohn Leo wurde 1900 geboren und ließ sich zum Konditor ausbilden. Sowohl Alice als auch ihre Brüder Herbert und Leo Bandmann blieben ledig und wohnten bis zu ihrer Deportation nach Lodz am 25. Oktober 1941 in der Eckernförderstraße 66 im 3. Stock. Sie teilten sich eine Wohnung mit den Eheleuten Finkels. Nach Angaben der Volkszählung vom Mai 1939 war Leo zwischenzeitlich auch in München gemeldet. Auf der Deportationsliste wird er als „Gartenarbeiter“ verzeichnet.

Herbert Bandmann starb am 30. März 1942 im Getto „Litzmannstadt“. Über das weitere Schicksal der beiden Geschwister Paul und Richard ist nichts bekannt. Leo Bandmann wurde nach dem Krieg für tot erklärt.

Siehe auch den Beitrag zu Kurt und Margot Finkels.

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