Leopold Bielefeld
* 1894
HIER WOHNTE
LEOPOLD BIELEFELD
JG. 1894
DEPORTIERT 1941
MINSK
???
Grindelhof 83
Weitere Stolpersteine in Grindelhof 83: Werner Seidner | Erna Seidner | Rosa Kempler | Heinrich Kempler | Bertha Nürenberg | Mary Liebreich | Tana Lesheim | Marion Lesheim | Ruth Lesheim | Bert(h)a Lesheim |
Bertha Nürenberg, geb. Heinemann, geb. am 24.10.1874 in Oberwaldbehrungen (Unterfranken), ermordet am 23.9.1940 in der Tötungsanstalt Brandenburg an der Havel
Mary Liebreich, geb. am 26.3.1882 in Hamburg, deportiert am 6.12.1941 nach Riga
Herbert Lesheim, geb. am 9.8.1904 in Neusalz/Oder in Niederschlesien, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz, am 5.4.1942 1942 in das Vernichtungslager Kulmhof/Chelmno deportiert und ermordet
Herbert Lesheim, geb. am 9.8.1904 in Neusalz/Oder in Niederschlesien, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz, am 5.4.1942 1942 in das Vernichtungslager Kulmhof/Chelmno deportiert und ermordet
Herbert Lesheim, geb. am 9.8.1904 in Neusalz/Oder in Niederschlesien, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz, am 5.4.1942 1942 in das Vernichtungslager Kulmhof/Chelmno deportiert und ermordet
Herbert Lesheim, geb. am 9.8.1904 in Neusalz/Oder in Niederschlesien, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz, am 5.4.1942 1942 in das Vernichtungslager Kulmhof/Chelmno deportiert und ermordet
Grindelhof 83
Leopold Bielefeld, geb. 9.7.1894 in Hamburg, am 8.11.1941 nach Minsk deportiert, dort umgekommen
Grindelhof 83
Über Leopold Bielefeld gibt es nur wenige Informationen, am aussagekräftigsten erscheint die Kultussteuerkarte der Jüdischen Gemeinde. Seine Eltern waren Hermann und Jeannette Bielefeld. Leopold arbeitete zunächst als Reisender, später als Verkäufer und zuletzt beim Jüdischen Kulturbund Hamburg. Welche Tätigkeit er dort ausübte, war nicht mehr rekonstruierbar. Leopold Bielefeld blieb ledig und wohnte an verschiedenen Adressen, teilweise zur Untermiete. Auf der Karteikarte lassen sich die Straßen Raboisen 94, Hütten, Peterstraße 33, Zeughausmarkt entziffern, aber es bleibt unklar, wann er wo lebte. Zuletzt wohnte er offenbar zur Untermiete bei Brociner in der Grindelallee 83. Dabei handelt es sich aber wohl um einen Schreibfehler, denn unter der Adresse Grindelallee 83 gab es in den Adressbüchern der fraglichen Zeit keine Mieter namens Brociner. Dagegen wohnten unter der Adresse Grindelhof 83 Erna Brociner (s. unten) und ihre Tochter Valentina. Zusammen mit Leopold Bielefeld waren dort auch Kurt und Gertrud Ehrenberg (s. Grindelallee 64) mit ihren kleinen Töchtern Inge und Lotte zwangsweise untergebracht. Am 8. November 1941 wurden Leopold Bielefeld und Kurt Ehrenberg nach Minsk deportiert und kamen dort um.
Zehn Tage später, am 18. November 1941, wurden Erna und Valentina Brociner ebenso wie Gertrud, Inge und Lotte Ehrenberg nach Minsk verschleppt. Alle fünf kehrten nicht zurück.