Martha Golembiewski
* 1900
HIER WOHNTE
MARTHA GOLEMBIEWSKI
JG. 1900
ERMORDET
25.9.1943
KZ FUHLSBÜTTEL
Isestraße 41
Weitere Stolpersteine in Isestraße 41: Dr. Nathan Nathanael Peltesohn | Martha Golembiewski |
Dr. Nathan Nathanael Peltesohn, geb. 22.12.1862 in Posen, am 15.7.1942 nach Theresienstadt deportiert, dort am 7.8.1942 umgekommen
Martha Golembiewski, geb. 16.2.1900, gestorben am 25.9.1943 im KZ-Fuhlsbüttel
Isestraße 41
Martha Golembiewski, geb. 16.2.1900, gestorben am 25.9.1943 im KZ-Fuhlsbüttel
Martha Golembiewski starb im KZ-Fuhlsbüttel und wurde auf dem Ohlsdorfer Friedhof in einem, heute nicht mehr vorhandenen, Reihengrab beigesetzt. Ihre Akten weisen sie als „Wiedereindeutschungsfähige“ aus. Obwohl bei Mühlheim geboren, scheint Martha Golembiewski in Polen gewohnt zu haben. Die 1939 im annektierten Polen lebenden Menschen wurden als „Deutschstämmige“, „Eindeutschungsfähige“ oder „Fremdvölkische“ eingestuft. Wer ökonomischen Nutzen versprach, wurde „eingedeutscht“ und ins Deutsche Reich verschleppt. Martha Golembiewski kam nach Hamburg, wo sie in der Isestraße 41 als Hausangestellte arbeitete. Ihre Inhaftierung ins KZ-Fuhlsbüttel veranlasste das „Ausländerreferat“ IIE.2. der Gestapo. Als Inhaftierungsgrund gab man oft „Arbeitsvertragsbruch“ an, obwohl meist politische Gründe zur Inhaftierung führten.