Carl Philippsohn
* 1896
HIER WOHNTE
CARL PHILIPPSOHN
JG. 1896
VERHAFTET 1940
UNTERSUCHUNGSGEFÄNGNIS
HAMBURG
DEPORTIERT
AUSCHWITZ
ERMORDET 18.2.1943
Greifswalder Straße 42
Weitere Stolpersteine in Greifswalder Straße 42: Carl Philippsohn | Leopold Wallach |
Carl Heinrich Siegbert Philippsohn, geb.4.6.1896 in Dresden, ermordet in Auschwitz am 18.2.1943
Leopold Wallach, geb. 1.2.1885 in Schwarzenborn (Hessen), umgekommen im KZ Buchenwald am 17.2.1940
Greifswalder Straße 42
Carl Heinrich Siegbert Philippsohn, geb.4.6.1896 in Dresden, ermordet in Auschwitz am 18.2.1943
letzte Wohnadresse: Greifswalder Straße 42
Obwohl im Sterbebuch des KZ Auschwitz bei dem Häftling Carl Philippsohn in der Rubrik Konfession „glaubenslos“ eingetragen war, behandelte das NS-Regime ihn gemäß seiner rassistischen Definition als „Volljude“. Er war der Sohn von Ludwig und Julie Philippsohn, geb. Kohn. Weiter ist von ihm nur bekannt, dass er seit 1936 in der Greifswalder Straße in St. Georg „bei Ahrens“ wohnte und im März 1940 in Untersuchungshaft kam. Wann er nach Auschwitz deportiert wurde, ist unbekannt, nur sein Todesdatum, der 18. Februar 1943, wurde von den „Buchhaltern des Todes“ im Vernichtungslager penibel festgehalten.