Günther Pinkus
* 1918
GÜNTHER PINKUS
JG. 1918
DEPORTIERT 1941
MINSK
ERMORDET
Carl-Petersen-Straße 46
Weitere Stolpersteine in Carl-Petersen-Straße 46: Günther Pinkus | Martha Tebrich | Ludwig Tebrich | Helene Marianne Pinkus |
Johanna Pinkus, geb. Treitel, geb.14.11.1887 in Wronke (Prov. Posen), deportiert am 8.11.1941 nach Minsk
Helene Marianne Pinkus, geb. Tebrich, geb. 17.10.1919, deportiert am 8.11.1941 nach Minsk
Helene Marianne Pinkus, geb. Tebrich, geb. 17.10.1919, deportiert am 8.11.1941 nach Minsk
Helene Marianne Pinkus, geb. Tebrich, geb. 17.10.1919, deportiert am 8.11.1941 nach Minsk
© StaH
Carl-Petersen-Straße 46
Johanna Pinkus, geb. Treitel, geb.14.11.1887 in Wronke (Prov. Posen), deportiert am 8.11.1941 nach Minsk
Herbert Pinkus, geb. 8.3.1917 in Dresden, deportiert am 8.11.1941 nach Minsk
Günther Pinkus, geb.7.11.1918 in Dresden, deportiert am 8.11.1941 nach Minsk
letzte Wohnadresse: Lange Reihe 111
Das jüdische Ehepaar Johanna und Max Pinkus lebte mit seinen Söhnen Herbert und Günther bis zum Umzug nach Hamburg, im Februar 1939, in Dresden. Der Vater, über den nichts weiter bekannt ist, verstarb im August 1937. Was seine Witwe Johanna bewog, mit ihren (fast) erwachsenen Söhnen in die Hansestadt zu ziehen, ist nicht bekannt. Sie wohnten seit 1939 in der Langen Reihe 111 bei Ruth Körbchen, die bereits am 25. Oktober 1941 ins Getto Lodz deportiert worden war. Zwei Wochen später wurden Johanna Pinkus und ihre beiden Söhne nach Minsk in Weißrussland deportiert und gelten seitdem als verschollen, wobei in der Deportationsliste vermerkt ist, dass die Mutter sich freiwillig für den Massentransport gemeldet hatte und damit das Schicksal ihrer Söhne teilte. Für Johanna und ihren Sohn Günther liegen bereits Stolpersteine in Höhe ihrer letzten Wohnadresse in der Langen Reihe, ein weiterer Stein soll auch für Herbert Pinkus am selben Ort verlegt werden.