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Marie Mendel
* 1865

HIER WOHNTE
MARIE MENDEL
JG. 1865
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
1942 TREBLINKA
ERMORDET

Carl-Petersen-Straße 90

Weitere Stolpersteine in Carl-Petersen-Straße 90: Waldemar Eggers | Marie Mendel |

Waldemar Eggers, geb. 19.2.1904, Todesdatum 24.2.1942 KZ Fuhlsbüttel
Marie Mendel, geb. 25.1.1865, deportiert am 19.7.1942 nach Theresienstadt, deportiert am 21.9.1942 nach Treblinka

Stolperstein für Marie Mendel
© Wolfram Becker
Hamburg Bezirke

Carl-Petersen-Straße 90

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Marie Mendel, geb. 25.1.1865, deportiert am 19.7.1942 nach Theresienstadt, deportiert am 21.9.1942 nach Treblinka

Carl-Petersen-Straße 88 (Mittelstraße 88)

Marie Mendel wurde am 25.1.1865 in Rummelsburg geboren. Wann und warum sie nach Hamburg kam, ist nicht bekannt. Am 24. Mai 1935 trat sie in die hiesige Deutsch-Israelitische Gemeinde ein. Sie war ledig und lebte von einer minimalen Rente. 1940 erhielt sie seitens der Gemeinde Winterhilfe.

Ihre finanzielle Lage erlaubte ihr nur, zur Untermiete zu wohnen: In der Mittelstraße 88, ab 2. Mai 1937 in der Jägerstraße 29 und ab 1. März 1940 in der Rappstraße 6. Von dort musste sie schließlich in das Minkel Salomon David Kalker-Stift, ein „Judenhaus“, Rutschbahn 25 a, umziehen. Sie gehörte zum Transport, der am 19. Juli 1942 ins Getto Theresienstadt ging. Dort starb sie 78-jährig zwei Monate später.

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