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Alexandera Daschewskaja
* 1924

ALEXANDERA
DASCHEWSKAJA
JG. 1924
UKRAINE
SEIT 29.10.1943 ZWANGSARBEIT
TOT AUF TRANSPORT
KRANKENHAUS LANGENHORN
12.8.1944

Langenhorner Chaussee 625

Weitere Stolpersteine in Langenhorner Chaussee 625: Dimitri Woloschin | Marija Tschechanowitsch | Semjon Pogrebnikow | Albino Pietrogiovanna | Sofia Nietrzebka | Prokop Moskalenko | Ewgenia Masalewskaja | Grigor Gonsarenko | Leonid Dubik | Alexandera Daschewskaja |

Dimitri Woloschin, geb. am 26.10.1925 in Charzissk, verstorben am 29.7.1944 in Hamburg
Marija Tschechanowitsch, geboren am 7.7.1920 in Wowji (Vonji), Russland, verstorben am 12.9.1943 in Hamburg
Semjon Pogrebnikow, geb. am 24.12.1918 Leningrad, verstorben am 2.3.1944 in Hamburg
Albino Pietrogiovanna, geb. am 28.4.1924 in Piatta Valdisotto, verstorben am 30.1.1945 in Hamburg
Sofia Nietrzebka, geb. 31.1.1913 in Zyreidow (Zchrardow, Zyrardozv), verstorben am 10.7.1944 in Hamburg
Prokop Moskalenko, geb. am 8.7.1907 in Poltawa, Russland, verstorben am 19.9.1944 in Hamburg
Ewgenia Masalewskaja, geb. am 12.12.1902 in Leningrad, verstorben am 25.1.1945 in Hamburg
Grigor Gonsarenko, geboren am 7.5.1905 in Kursk, verstorben am 17.10.1943 in Hamburg
Leonid Dubik, geb. am 27.2.1917 in Buznewa, verstorben am 29.11.1943 in Hamburg
Alexandera Daschewskaja, geb. am 31.12.1924 in Werchnij/Woroschilowgrad (Luhansk), verstorben am 12.8.1944 in Hamburg

Hamburg Bezirke

Langenhorner Chaussee 625

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Alexandera Daschewskaja, geb. am 31.12.1924 in Werchnij/Woroschilowgrad (Luhansk), verstorben am 12.8.1944 in Hamburg

Langenhorner Chaussee neben 625, Gedenkort

Alexandera Daschewskaja wurde am 31. Dezember 1924 in Werchnij/Woroschilowgrad (Luhansk) geboren. Sie war ledig. Aus ihrer Heimat Ukraine nach Hamburg-Langenhorn verschleppt, musste sie seit dem 29. Oktober 1943 für die Hanseatische Kettenwerk GmbH (HAK) als „Ostarbeiterin“ Zwangsarbeit leisten und war im Lager Tannenkoppel, Weg 4, untergebracht. Zeitweise mit ihr zusammen war Anna Daschewskaja (geb. 12.2.1925) dort, vermutlich eine nahe Verwandte, die aber am 30. April 1944 verlegt wurde.

Am 12. August 1944 um 18:00 Uhr verstarb Alexandra Daschewskaja auf dem Transport vom Zwangsarbeitslager in das Allgemeine Krankenhaus Langenhorn. Nach amtlichen Ermittlungen des Polizeipräsidenten und mündlichen Angaben des Rechnungsführers Johs. Heller, ohne Angabe eines Arztes, lautete die Todesursache: „Dringender Verdacht auf Vergiftung keine sichere Todesursache“.

Alexandera Daschewskaja war 19 Jahre alt.

Ob sie sich aus Verzweiflung das Leben nehmen wollte, ob sie durch äußere Bedingungen, beabsichtigt oder unbeabsichtigt, ums Leben kam, bleibt im Dunkeln. In der Todesbescheinigung ist lediglich festgehalten: „Vorstehende Angaben werden erstattet aufgrund amtlicher und mündlicher Angaben des Rechnungsführers Johs. Heller wohnhaft Hanseatisches Kettenwerk.“

Elf Tage später fand ihre Beisetzung am 23. August 1944 auf dem Friedhof Ohlsdorf statt. Sie kam in ein Sammelgrab mit neun unbekannten Toten, Grablage Bp 73, Reihe 7, Nr. 23. Eine Grabsteinplatte mit ihrem eingemeißelten Namen und ihrem Geburts- und Sterbedatum erinnert dort noch heute an sie.

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