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Marija Tschechanowitsch
* 1920

MARIJA
TSCHECHANOWITSCH
JG. 1920
WEISSRUSSLAND
ZWANGSARBEIT
EINGEWIESEN 23.6.1943
KRANKENHAUS LANGENHORN
TOT 12.9.1943

Langenhorner Chaussee 625

Weitere Stolpersteine in Langenhorner Chaussee 625: Dimitri Woloschin | Marija Tschechanowitsch | Semjon Pogrebnikow | Albino Pietrogiovanna | Sofia Nietrzebka | Prokop Moskalenko | Ewgenia Masalewskaja | Grigor Gonsarenko | Leonid Dubik | Alexandera Daschewskaja |

Dimitri Woloschin, geb. am 26.10.1925 in Charzissk, verstorben am 29.7.1944 in Hamburg
Marija Tschechanowitsch, geboren am 7.7.1920 in Wowji (Vonji), Russland, verstorben am 12.9.1943 in Hamburg
Semjon Pogrebnikow, geb. am 24.12.1918 Leningrad, verstorben am 2.3.1944 in Hamburg
Albino Pietrogiovanna, geb. am 28.4.1924 in Piatta Valdisotto, verstorben am 30.1.1945 in Hamburg
Sofia Nietrzebka, geb. 31.1.1913 in Zyreidow (Zchrardow, Zyrardozv), verstorben am 10.7.1944 in Hamburg
Prokop Moskalenko, geb. am 8.7.1907 in Poltawa, Russland, verstorben am 19.9.1944 in Hamburg
Ewgenia Masalewskaja, geb. am 12.12.1902 in Leningrad, verstorben am 25.1.1945 in Hamburg
Grigor Gonsarenko, geboren am 7.5.1905 in Kursk, verstorben am 17.10.1943 in Hamburg
Leonid Dubik, geb. am 27.2.1917 in Buznewa, verstorben am 29.11.1943 in Hamburg
Alexandera Daschewskaja, geb. am 31.12.1924 in Werchnij/Woroschilowgrad (Luhansk), verstorben am 12.8.1944 in Hamburg

Hamburg Bezirke

Langenhorner Chaussee 625

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Marija Tschechanowitsch, geboren am 7.7.1920 in Wowji (Vonji), Russland, verstorben am 12.9.1943 in Hamburg

Langenhorner Chaussee neben 625, Gedenkort

Am 7. Juli 1920 wurde Marija Tschechanowitsch in Wowji geboren. Sie war die Tochter von Anna und Pawel Tschechanowitsch, ledig und griechisch-katholischen Glaubens. Aus ihrer Heimat Russland nach Hamburg-Langenhorn verschleppt, musste Marija Tschechanowitsch für die Hanseatische Kettenwerk GmbH (HAK) Zwangsarbeit leisten und war dort im Lager untergebracht.

Am 23. Juni 1943 wurde sie mit der Diagnose „Pleuritis“ (Rippenfellentzündung) im Allgemeinen Krankenhaus Langenhorn aufgenommen. Zweieinhalb Monate später verstarb Marija Tschechanowitsch am 12. September 1943 um 13:30 Uhr im „Hilfskrankenhaus Langenhorn“, d.h. in einer der sechs sog. Ausländerbaracken.

ln der Todesanzeige des Krankenhauses ist als Todesursache „Kehlkopf u. Lungentuberkulose Herz-Kreislaufschwäche“ und als unterzeichnender Arzt Dr. Blumenthal angegeben. Marija Tschechanowitsch war 23 Jahre alt.

Drei Tage später fand ihre Beisetzung durch die Beerdigungsgesellschaft Schröder am 15. September 1943 um 10:30 Uhr auf dem Friedhof Ohlsdorf statt, Grablage Bp 73, Reihe 2, Nr. 7. Eine Grabsteinplatte mit ihrem eingemeißelten Namen und ihrem Geburts- und Sterbedatum erinnert dort noch heute an sie.

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