Leonid Dubik
* 1917
LEONID DUBIK
JG. 1917
UKRAINE
ZWANGSARBEIT
EINGEWIESEN 14.5.1943
KRANKENHAUS LANGENHORN
TOT 29.11.1943
Langenhorner Chaussee 625
Weitere Stolpersteine in Langenhorner Chaussee 625: Dimitri Woloschin | Marija Tschechanowitsch | Semjon Pogrebnikow | Albino Pietrogiovanna | Sofia Nietrzebka | Prokop Moskalenko | Ewgenia Masalewskaja | Grigor Gonsarenko | Leonid Dubik | Alexandera Daschewskaja |
Dimitri Woloschin, geb. am 26.10.1925 in Charzissk, verstorben am 29.7.1944 in Hamburg
Marija Tschechanowitsch, geboren am 7.7.1920 in Wowji (Vonji), Russland, verstorben am 12.9.1943 in Hamburg
Semjon Pogrebnikow, geb. am 24.12.1918 Leningrad, verstorben am 2.3.1944 in Hamburg
Albino Pietrogiovanna, geb. am 28.4.1924 in Piatta Valdisotto, verstorben am 30.1.1945 in Hamburg
Sofia Nietrzebka, geb. 31.1.1913 in Zyreidow (Zchrardow, Zyrardozv), verstorben am 10.7.1944 in Hamburg
Prokop Moskalenko, geb. am 8.7.1907 in Poltawa, Russland, verstorben am 19.9.1944 in Hamburg
Ewgenia Masalewskaja, geb. am 12.12.1902 in Leningrad, verstorben am 25.1.1945 in Hamburg
Grigor Gonsarenko, geboren am 7.5.1905 in Kursk, verstorben am 17.10.1943 in Hamburg
Leonid Dubik, geb. am 27.2.1917 in Buznewa, verstorben am 29.11.1943 in Hamburg
Alexandera Daschewskaja, geb. am 31.12.1924 in Werchnij/Woroschilowgrad (Luhansk), verstorben am 12.8.1944 in Hamburg
Langenhorner Chaussee 625
Leonid Dubik, geb. am 27.2.1917 in Buznewa, verstorben am 29.11.1943 in Hamburg
Langenhorner Chaussee neben 625, Gedenkort
Leonid Dubik (geb. 27.2.1917 in Buznewa, Kreis Kammensk Podolsk) war der Sohn von Iwan und Anastasia Dubik und verheiratet mit Leonida Dubik. Aus seiner Heimat Ukraine nach Hamburg-Langenhorn verschleppt, musste er, vermutlich wie seine Ehefrau, seit dem 2. November 1942 für die Hanseatische Kettenwerk GmbH (HAK) Zwangsarbeit leisten und war dort im Lager der Deutschen Arbeitsfront (DAF) untergebracht. Der Aufenthalt seiner Angehörigen ist unbekannt.
Am 14. Mai 1943 wurde Leonid Dubik mit der Diagnose „Tbc“ im Allgemeinen Krankenhaus Langenhorn aufgenommen. Sechseinhalb Monate später verstarb er am 29. November 1943 in der Nacht um 0:30 Uhr im „Hilfskrankenhaus Langenhorn“, d.h. in einer der sechs sog. Ausländerbaracken. ln der Todesanzeige des Krankenhauses ist als Todesursache „Lungentuberkulose“ und als unterzeichnender Arzt Dr. Blumenthal angegeben.
Leonid Dubik war 26 Jahre alt.
Acht Tage später fand seine Beisetzung durch die Beerdigungsgesellschaft Schröder am 7. Dezember 1943 um 11:00 Uhr auf dem Friedhof Ohlsdorf statt. Er kam in ein Sammelgrab mit neun unbekannten Toten, Grablage Bp 73, Reihe 4, Nr. 17. Eine Grabsteinplatte mit seinem eingemeißelten Namen und seinem Geburts- und Sterbedatum erinnert dort noch heute an ihn.