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Prokop Moskalenko
* 1907

PROKOP
MOSKALENKO
JG. 1907
UKRAINE
SEIT 25.11.1942 ZWANGSARBEIT
EINGEWIESEN 18.9.1944
KRANKENHAUS LANGENHORN
TOT 19.9.1944

Langenhorner Chaussee 625

Weitere Stolpersteine in Langenhorner Chaussee 625: Dimitri Woloschin | Marija Tschechanowitsch | Semjon Pogrebnikow | Albino Pietrogiovanna | Sofia Nietrzebka | Prokop Moskalenko | Ewgenia Masalewskaja | Grigor Gonsarenko | Leonid Dubik | Alexandera Daschewskaja |

Dimitri Woloschin, geb. am 26.10.1925 in Charzissk, verstorben am 29.7.1944 in Hamburg
Marija Tschechanowitsch, geboren am 7.7.1920 in Wowji (Vonji), Russland, verstorben am 12.9.1943 in Hamburg
Semjon Pogrebnikow, geb. am 24.12.1918 Leningrad, verstorben am 2.3.1944 in Hamburg
Albino Pietrogiovanna, geb. am 28.4.1924 in Piatta Valdisotto, verstorben am 30.1.1945 in Hamburg
Sofia Nietrzebka, geb. 31.1.1913 in Zyreidow (Zchrardow, Zyrardozv), verstorben am 10.7.1944 in Hamburg
Prokop Moskalenko, geb. am 8.7.1907 in Poltawa, Russland, verstorben am 19.9.1944 in Hamburg
Ewgenia Masalewskaja, geb. am 12.12.1902 in Leningrad, verstorben am 25.1.1945 in Hamburg
Grigor Gonsarenko, geboren am 7.5.1905 in Kursk, verstorben am 17.10.1943 in Hamburg
Leonid Dubik, geb. am 27.2.1917 in Buznewa, verstorben am 29.11.1943 in Hamburg
Alexandera Daschewskaja, geb. am 31.12.1924 in Werchnij/Woroschilowgrad (Luhansk), verstorben am 12.8.1944 in Hamburg

Hamburg Bezirke

Langenhorner Chaussee 625

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Prokop Moskalenko, geb. am 8.7.1907 in Poltawa, Russland, verstorben am 19.9.1944 in Hamburg

Langenhorner Chaussee neben 625, Gedenkort

Prokop Moskalenko wurde am 8. Juli 1907 in Poltawa geboren. Er war verheiratet mit Maria, geb. Piantak (geb. 1918), und griechisch-katholischen Glaubens. Aus ihrer Heimat Russland nach Hamburg-Langenhorn verschleppt, mussten beide für die Hanseatische Kettenwerk GmbH (HAK) als „Ostarbeiter“ Zwangsarbeit leisten, Prokop Moskalenko seit dem 25. November 1942. Im Zwangsarbeiterlager Tannenkoppel waren sie getrennt untergebracht.

Am 18. September 1944 wurde Prokop Moskalenko mit der Diagnose „Neurotische Ersch“ (Erscheinung) im Allgemeinen Krankenhaus Langenhorn aufgenommen. Einen Tag später verstarb er dort am 19. September 1944 um 16:00 Uhr, d.h. in einer der sechs sog. Ausländerbaracken.

ln der Todesanzeige des Krankenhauses ist als Todesursache „Alkoholvergiftung“ und als unterzeichnender Arzt Dr. Sosnin angegeben. Prokop Moskalenko wurde 37 Jahre alt.

Zehn Tage später fand die Beisetzung von Prokop Moskalenko durch die Großhamburgische Bestattungsgesellschaft (GBG) am 29. September 1943 um 8:00 Uhr auf dem Friedhof Ohlsdorf statt. Er kam in ein Sammelgrab mit neun unbekannten Toten, Grablage Bp 73, Reihe 8, Nr. 9. Eine Grabsteinplatte mit seinem eingemeißelten Namen und seinem Geburts- und Sterbedatum erinnert dort noch heute an ihn.

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